Wie ernähre ich meine Katze richtig?

Dazu muß man sich zunächst einmal mit den natürlichen Bedürfnissen der Spezies "Katze" auseinander setzten.

Die Katze und ihre nahen Verwandten, naja, eigentlich auch die weitere Verwandtschaft, bis hin zum Löwen sind: FLEISCHFRESSER.

Sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit dösen,schlafen, Körperpflege und sozialen Kontakten, weil sie sozusagen hochenergetisches Futter zu sich nehmen.

Im Gegensatz dazu stehen die reinen Vegetarier wie Pferde, Schafe und Kühe, die den Großteil des Tages (bis zu 16!!! Stunden) mit Nahrungsaufnahme zubringen.

Auch die Verdauungssysteme sind deshalb grundverschieden:

Das der "Katzenartigen" ist extrem kurz und auf die Verdauung Fleisch und tierischen Nebenprodukte (wie Knorbel, kleine Knochen von Mäusen z.B., Haut/Fell, etc.) eingestellt,

das von "Vegetariern" (also Pferden etc.) ist sehr lang und schließt die energiarme Nahrung in einem aufwendigen Verfahren auf.

Daraus ergeben sich die verschiedenen Ernährungsarten und Bedürfnisse:

Katzen, die wild leben, fressen alles was nicht zu groß und stark ist :-), also Mause, Ratten, Wildkaninchen, Feldhamster, Eidechsen, Vögel und deren Eier und bevors gar nichts gibt, auch Insekten.

Durch das Fressen von einer ganzen Maus z.B wird auch deren Mageninhalt mit aufgenommen. Je nachdem, wo diese ihr Futter gefunden hat, ist das vorverdaute pflanzliche Nahrung wie z.B. Körner, Beeren, Früchte/Obst, evtl. auch Kräuter. Deshalb ist es duchaus ein gutes Zeichen, wenn auf ihrem Katzenfutter steht: Fleisch und tierische Nebenprodukte, es kommt auf die Prozente an und um welche Nebenprodukte es sich handelt!


Leider, oder wohl aus gutem Grund sparen sich viele namhafte Firmen, v.a. die sogenannten Marktführer  eine genauere Definition, was "tierische Nebenprodukte" überhaupt sind:

Unter "tierische Nebenprodukte" fällt alles, was vom Tier ist!
Das klingt erstmal nicht soo schlimm, aber auch KADAVER, Urin, Kot, Federn, Schnäbel, Klauen etc. sind vom Tier. Außerdem beinhaltet diese Aussage auch praktisch jede Tiersorte, d.h. im Katzenfutter könnten auch Teile von verendeten Katzen und Hunden enthalten sein! Es sei, denn, es ist deklariert, das die Nebenprodukte tatsächlich von einem bestimmten Tier stammen. 

Steht auf einem Tierfutter: "Lebensmittelqualität", dann ist es auch vom Menschen zu verdauen (Nein, es ist kein Muss, dass sie für ihre Katze vorkosten :-).
Oben genannte Ekligkeiten sind somit ausgeschlossen!!!


Das heißt auch, das eine kleine Menge an pflanzlichen Inhaltsstoffen zu beführworten ist, wie schon beim Fleisch kommt es auf die Menge und die Qualität an. Und es sollte schon etwas aufgeschlossen sein,damit die Katze es auch verdauen kann.

Je hochwertiger das Futter,desto besser die Verdaulichkeit und desto weniger Ausscheidungen >> was letztendlich weniger Katzensteu, weniger Geruch, weniger Geld und weniger Arbeit bedeutet.

Man kann also sagen, wer minderwertiges Katzenfutter kauft, das gar nicht mal so viel billiger ist, muß nicht nur mehr füttern, sondern braucht auch mehr Streu und holt sich somit die angeblich gesparten Euros "wieder rein".

Ich füttere meine Katzen mit einer Kombination aus hochwertigen Nassfuttersorten und ebenso hochwertigem Trockenfutter.

Nassfutter: hauptsächlich  : Porta 21, Almo Nature, Schesir, Grau, Amora, Animonda, Leonardo, Rinti, und in geringen Mengen auch Shah, Schmusy, Bozita und Miamor.

Außerdem: ca. 10% rohres und teilweise gegartes Rinder, Pferde, Geflügel und Schafffleisch, teilweise in kleinen Stückchen, teilweise gewolft mit Zusätzen wie Knochenmehl etc. versetzt, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.

Ein Teilmeiner Katzen liebt auch Eintagsküken und Mäuse, sodaß es diese auch ca. 1x wöchentlich gibt.

 

Trockenfutter: Felisan, Leonardo, Animonda premium, Proformance, Orijen.

All diese Sorten sind dafür bekannt, das der Fleischanteil hoch ist und wenig bis gar keine ungeeigneten Füllstoffe, Getreide, Lockstoffe, chemische Konservierungsstoffe drin sind.

Meine Katzen lieben vor allem die Abwechslung, deshalb biete ich immer mal eine andere Geschmacksrichtung des obigen Futters an.

Außerdem verhindert man durch den Wechsel der Futtersorten ein Über- oder Untervitaminisierung- bzw Mineralisierung.

Sie danken es mir, in dem sie eine geregelte Verdauung haben, glänzendes Fell, gesunde Zähne,  fit, gesund und munter sind und ein gutes Immunsystem haben.

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